1.Tag Do.25.05.

Um 7.oo treffen wir uns bei der Tankstelle in Liebensdorf. Richard kommt uns verabschieden, da er wegen seiner Operation diese Reise nicht mitmachen kann.
Bei 7.° fahren wir mit 5 Bikes los. Es geht über Slowenien u. Kroatien nach Bosnien-Herzegowina.Wir fahren über herrlich kurvige Strassen bis zum " Pliva-Slop" an dem wir auch unser Abendessen geniessen.Bis zum Endziel, dem Hotel " Turist" in Jajce sind es nur noch ein paar Kilometer.
Am Abend machen wir einen Spaziergang zum 30m hohen Wasserfall direkt im Ort und besichtigen die verfallene Krönungsburg.Nach einem Abschlußgetränk begeben wir uns auf unsere Zimmer.

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2.Tag Fr. 26.05.

Um 7.30 gibt es Frühstück und um 8.30 ist Abfahrt.
Jetzt geht es los Richtung Mostar.Wir fahren die Vrbasschlucht entlang und machen auf der Passhöhe bei Makjen eine kurze Pause. Kurz vor Mostar gibt es wegen der schönen Aussicht noch eine Pause.
In Mostar angekommen machen wir uns auf die Suche nach der legendären Brücke und werden fündig.Es ist ziemlich heiss 32°. Jetzt geht es ziemlich flott die herrliche Küstenstrasse entlang.Wir sind bereits in Montenegro. Mit der Fähre fahren wir über die Bucht von Kotor.Bei Sveti Stefan machen wir eine kurze Pause um uns die Beine zu vertreten.
Unser heutiges Endziel ist das Hotel Korali in Satumore.

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3.Tag Sa.27.05.

Wiederum wird um 7.30 gefrühstückt u. um 8.30 abgefahren. Die Strasse zur Grenze nach Albanien ist fast nur für Eingeweihte zu finden u. schon sehr mit Schlaglöchern durchsetzt. Bei der Einreise nach Albanien müssen wir durch einen Seuchenteppich (sprich Kloake) fahren.
Weiter geht es zum "Shadorska jezero", einem riesigen See, wo wir einen Freund Werner's treffen.Zurück geht es über eine baufällige Holzbrücke nach Shkoder.
Hier beginnt das Abenteuer.Es ist wie Bullenreiten, die Löcher sind mit ein bisschen Straße durchsetzt,ganz Shkoder eine Baustelle. Duressi ist auch nicht viel besser u. Hans reisst fast seine Ölwanne auf.
In Vlora angekommen machen wir uns erst einmal auf die Suche nach unseremHotel. Das Hotel "Europa" ist unser heutiges Etappenziel.Kurz vorm Stehenbleiben rutscht Hans mit seinem Motorrad weg u. Herta fällt ganz unglücklich auf ihren Allerwertesten.Sie zieht sich einen Steissbeinbruch zu. Trotzdem gehen wir am Abend noch bummeln.

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4.Tag So.28.05.

Frühstück und Abfahrt wie immer.Anfangs geht es über schöne u. kurvigeStraßen weiter, aber plötzlich geht es wieder los. Eine Waschrumpel ist harmlos dagegen. Wir kommen durch kleine Bergdörfer und fahren die wunderschöne Küste entlang. Bei Sarande besuchen wir das sogenannte " Blue Eye", eine Quelle,glasklar und herrlich blau.Mit 36° ist es ziemlich heiss.
Bei der Grenze zu Griechenland müssen wir wieder durch den Seuchenteppich, wobei Wolfgang eine unfreiwillige Dusche nimmt. Auf griechischer Seite gibt es endlich schöne Straßen und das Bikerherz schlägt höher.
Wir fahren jetzt über den Katara-Pass.Nach dem 1. Drittel der Strecke rutscht in einer Linkskurve leider das Hinterrad unserer FJR weg und wir liegen beide auf der Straße. Andreas ist unverletzt, das Motorrad nur ein bisserl havariert, nur mein Arm hat den Kuß mit der Fahrbahn nicht standgehalten.Wie sich später herausstellt ist er am Oberarm gebrochen. Nach einer kurzen Verschnaufpause fahren wir noch 80 km weiter. In Kalambaka am Fuße der Meteora-Klöster nehmen wir unser Quartier im Hotel " Ziagos.

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5.Tag Mo. 29.05.

Heute steht die Besichtigung der Meteora-Klöster auf dem Programm.
Mein Kreislauf spielt leider verrückt und ich bleibe im Zimmer.
Nach einem griechisch-vegetarischen Mittagessen geht es weiter nach Platari, unserem Hauptqurtier ins Appartementhaus " Ingrid".

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6.Tag Di.30.05.

Dieser Tag ist Bike frei. Wir bummeln durch den Ort, schwimmen und faulenzen. Am Nachmittag fahren wir nach Igoumenitsa u. besorgen uns Tickets für die Fähre nach Venedig. Wir haben nämlich beschlossen unsere Reiseroute zu ändern, da Herta und ich die Straßenverhältnisse in Albanien nicht aushalten werden.

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7. Tag Mi. 31.05.

Marianne und Erwin, Gitti und Werner machen die geplante Fahrt in den Süden von Epirus.
Herta und Hans, Andreas und ich bleiben daheim.
Am Abend feiern wir Herta's Geburtstag bei einem guten Essen und viel Ouzo.

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8. Tag DO. 1.06.

Die Weiß und die Kühberger's sind heute mit der Fähre nach Korfu gefahren und erkunden dort den Norden der Insel.
Andreas und ich fahren nach Igoumenitsa zum Orthopäden, der feststellt, dass mein Arm tatsächlich gebrochen ist. Ich bekomme einen Gilgchristverband, der meinen Arm stützt.
Der Rest des Tages wird mit faulenzen und Spaziergängen verbracht.
Am Abend fließt der Ouzo wieder reichlich.

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9. Tag Fr. 2.06.

Dieser Tag war sowieso zum Ausruhen gedacht, was auch prompt gemacht wurde.
Das Abendessen nahmen wir auf der Terasse eines Fischrestaurants direkt am kleinen Hafen ein.

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10.Tag Sa. 3.06.

Heute geht es nach dem Früstück nach Igoumenitsa zur Fähre ( Anek Lines). Kaum im Hafen angekommen beginnt es in Strömen zu regnen. Wir checken ein und beziehen unsere Kajüten. Korfu und die albanische Küste ziehen an uns vorbei.
Der Tag wird mit Schlafen, Essen und vorallem Ouzo-trinken ausgefüllt.
Wir sind 24 Stunden unterwegs.

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11.Tag So. 4.06.

Unser Schiff läuft pünktlich und bei herrlichem Sonnenschein in Venedig ein. Nach einer Tank- und Frühstückspause kurz nach Venedig, geht es über die Autobahn auf schnellstem Weg Richtung Heimat.
In Arnoldstein müssen wir noch Autobahnvignetten kaufen.In Griffen wird beim " Mocharitsch" das Mittagessen eingenommen. Jetzt ist es nicht mehr weit bis Vasoldsberg.
Eine abenteuerliche und ereignisreiche Reise ist zu Ende. Der Wettergott war uns hold und wir mussten kein einziges Mal unser Regenzeug auspacken.
Leider waren wir vor Unfällen nicht gefeit.
Wir legten insgesamt 2324 km zurück,weniger als geplant,da wir die Tour ja ändern mussten.
Ich möchte mich noch bei Marianne und Erwin bedanken, die die Reise geplant und organisiert haben.

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